Das Wichtigste in Kürze
- Gesundheitsdaten beschreiben Angebot und Nachfrage im regionalen Gesundheitsmarkt: Einrichtungen, Versicherte und Ausgaben.
- Krankenhausdaten enthalten Träger, Betten, Fachabteilungen und Fallzahlen, auf Wunsch nach Diagnose- und Prozedurenschlüsseln.
- Die OTC-Kaufkraft zeigt, wie viel die Menschen eines Gebiets für frei verkäufliche Arznei- und Gesundheitsmittel ausgeben.
Der Gesundheitsmarkt ist stark reguliert und regional sehr unterschiedlich. Wo die Kliniken mit den passenden Fachabteilungen liegen, wie viele Menschen privat versichert sind und wie viel für Selbstmedikation ausgegeben wird, entscheidet über Vertriebsplanung, Außendienstgebiete und Standortwahl. Gesundheitsdaten bringen diese Informationen auf eine gemeinsame Gebietsebene.
Was Gesundheitsdaten umfassen
Gesundheitsdaten umfassen vier Gruppen:
| Gruppe | Typische Merkmale |
|---|---|
| Krankenhäuser | Anschrift, Träger, Betten, Personal, Fachabteilungen, Fallzahlen, Fälle nach ICD und OPS, Geräteausstattung |
| Versicherte | Personen nach Art der Krankenversicherung, gesetzlich oder privat |
| Gesundheitsausgaben | OTC-Kaufkraft für frei verkäufliche Arznei- und Gesundheitsmittel, Sortimentskaufkraft Gesundheit und Körperpflege |
| Versorgungseinrichtungen | Apotheken, Praxen, Pflegeheime, Sanitätshäuser und weitere Einrichtungen als Standorte |
Die Nachfrageseite ergänzen Einwohner nach Alter und die Bevölkerungsprognose, etwa die Zahl der Hochbetagten heute und in zehn Jahren.
Krankenhausdaten für Pharma und Medizintechnik
Krankenhausdaten sind für Pharma- und Medizintechnikunternehmen die wichtigste Grundlage im Klinikvertrieb. Aus den Qualitätsberichten geht hervor, welche Klinik welche Fachabteilungen betreibt und wie viele Fälle einer Diagnose oder Prozedur sie behandelt. So lassen sich Kliniken nach dem Potenzial für ein Produkt einstufen, etwa nach der Zahl bestimmter Eingriffe.
Auf der Karte wird daraus eine Potenzialverteilung: Wo liegen die Kliniken mit den meisten relevanten Fällen, und wie verteilen sie sich auf die Außendienstgebiete? Das ist die Grundlage für eine faire Gebietsplanung im Klinikaußendienst.
So setzen Unternehmen Gesundheitsdaten ein
Unternehmen im Gesundheitsmarkt setzen Gesundheitsdaten für Vertrieb, Standort und Versorgung ein:
- Pharma und Medizintechnik: Kliniken und Praxen nach Potenzial einstufen, Besuchsfrequenzen planen und Außendienstgebiete zuschneiden.
- Apotheken und Drogerien: Standorte nach OTC-Kaufkraft, Altersstruktur und Wettbewerb bewerten, siehe Standortanalyse.
- Praxen und medizinische Versorgungszentren: Einzugsgebiete nach Bevölkerung, Versichertenstruktur und vorhandener Versorgung prüfen.
- Pflegeanbieter: Bedarf an Pflegeplätzen nach Zahl und Entwicklung der Hochbetagten abschätzen.
- Krankenkassen und Versicherungen: Versorgungsstrukturen und Marktanteile je Region vergleichen.
Mehr zu den Fragen der Branche steht auf der Seite Gesundheitswesen.
Verfügbarkeit und Gebietsebenen
Gesundheitsdaten sind für Deutschland flächendeckend verfügbar. Krankenhäuser und Einrichtungen liegen als Adressen mit Koordinate vor, Versicherte und Ausgaben je Kreis, Gemeinde, Postleitzahlgebiet oder feiner. Wir liefern Tabellen mit Gebietsschlüssel oder Koordinate und auf Wunsch die passenden Gebiets- oder Spezialgrenzen.
Gesundheitsdaten anfragen
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Zuletzt geprüft: · Benjamin Beloch, p17 GmbH
