Kaufkraftdaten: Wissen, wo das Geld sitzt

Die Kaufkraft zeigt, wie viel Einkommen den Menschen einer Region für den Konsum zur Verfügung steht. Wir vermitteln Ihnen passende Kaufkraftdaten – von der Gemeinde bis zur Rasterzelle.

Illustration: Karte mit Kaufkraft-Balken und Euro-Symbol

Regionale Märkte unterscheiden sich erheblich: Was in einer Großstadt problemlos funktioniert, kann im Nachbarlandkreis am Budget der Bevölkerung scheitern. Kaufkraftdaten machen diese Unterschiede messbar. Sie zeigen, wie viel Einkommen den Einwohnern eines Gebiets nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben für Konsum und Lebenshaltung bleibt. Wenn Sie Kaufkraftdaten kaufen möchten, unterstützen wir Sie als herstellerneutraler Vermittler: Wir vergleichen das Angebot führender Institute und finden die Daten, die zu Ihrer Fragestellung, Gebietsebene und Region passen.

Was Kaufkraftdaten umfassen

Unter dem Begriff Kaufkraft werden mehrere Kennzahlen zusammengefasst, die sich für unterschiedliche Aufgaben eignen:

  • Allgemeine Kaufkraft: das für den Konsum verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung – inklusive staatlicher Transferleistungen wie Renten oder Kindergeld – als Summe je Gebiet.
  • Kaufkraft je Einwohner und je Haushalt: macht Gebiete unterschiedlicher Größe direkt miteinander vergleichbar.
  • Kaufkraftindex: setzt ein Gebiet ins Verhältnis zum Landesdurchschnitt. Wie diese Kennzahl entsteht und gelesen wird, erklärt unser Wissensbeitrag zum Kaufkraftindex.
  • Themenbezogene Varianten: Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft grenzt das Potenzial auf den Einzelhandel ein, die Sortimentskaufkraft verteilt es auf einzelne Warengruppen.

Alle Kennzahlen lassen sich mit weiteren Marktdaten kombinieren, etwa mit Daten zu Einwohnern und Haushalten oder zur Soziodemografie.

So setzen Unternehmen Kaufkraftdaten ein

  • Standorte bewerten: In der Standortanalyse zeigt die Kaufkraft, wie viel Potenzial im Einzugsgebiet eines geplanten oder bestehenden Standorts steckt.
  • Vertriebsgebiete planen: In der Gebietsplanung sorgt die Kaufkraft für fair geschnittene Gebiete mit vergleichbarem Potenzial.
  • Expansion steuern: Regionen mit hoher Kaufkraft und geringer Wettbewerbsdichte lassen sich systematisch priorisieren.
  • Marketing aussteuern: Werbebudgets, Mediaplanung und Preisstrategien orientieren sich an der tatsächlichen Finanzkraft einer Region.
  • Filialen benchmarken: Der Vergleich von Umsatz und Kaufkraftpotenzial deckt auf, welche Standorte unter ihren Möglichkeiten bleiben.

Verfügbarkeit & Gebietsebenen

Der Schwerpunkt unserer Datenpartner liegt auf Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus sind Kaufkraftdaten für ganz Europa und zahlreiche Länder weltweit verfügbar – etwa für internationale Expansionsvorhaben. Typische Gebietsebenen sind Bundesländer, Kreise, Gemeinden und Postleitzahlgebiete; für feinräumige Analysen stehen die Daten bis hinunter zu Wohnquartieren, Straßenabschnitten und Rasterzellen bereit. Geliefert werden die Daten in der Regel als Tabellen, die Sie direkt in Ihre BI-, CRM- oder Geomarketing-Umgebung übernehmen können.

Zur kartenbasierten Auswertung von Kaufkraftdaten eignet sich Geomarketing-Software wie RegioGraph Analysis oder easymap office – beide können direkt im Landkarten-Shop erworben werden. RegioGraph Planning und easymap professional unterstützen zusätzlich die Gebietsplanung und Gebietsoptimierung.

Kaufkraftdaten anfragen

Beschreiben Sie uns kurz, welche Regionen, Gebietsebenen und Kennzahlen Sie benötigen – wir prüfen das Angebot unserer Datenpartner und schlagen Ihnen eine passende Lösung vor. Die Beratung ist unverbindlich und herstellerneutral. Nutzen Sie einfach das Formular am Ende dieser Seite.

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