Daten im Geomarketing: Diese Datenarten brauchen Sie

Kaufkraft, Einwohner, Zielgruppen, Grenzen und Points of Interest: ein Überblick über die wichtigsten Datenarten im Geomarketing – und wofür Sie sie einsetzen.

Illustration: Dashboard mit Diagrammen und Karte

Ohne Daten bleibt jede Karte leer: Daten im Geomarketing sind der Rohstoff, aus dem Standortbewertungen, Vertriebsgebiete und Marktanalysen entstehen. Grundsätzlich lassen sich drei Gruppen unterscheiden – externe Marktdaten, Geodaten als räumlicher Rahmen und Ihre eigenen Unternehmensdaten. Erst die Kombination aller drei macht Geomarketing wirkungsvoll.

Marktdaten: das Potenzial im Gebiet

Marktdaten beschreiben, wie viel Nachfrage in einem Gebiet steckt und wer dort lebt:

  • Kaufkraftdaten: das verfügbare Einkommen je Region – die Basiskennzahl für fast jede Potenzialbewertung.
  • Einwohner- und Haushaltsdaten: Bevölkerung, Altersstruktur und Haushaltsgrößen als Fundament jeder Marktbetrachtung.
  • Zielgruppendaten: Milieus, Lebensphasen und Konsumschwerpunkte – für Werbung mit wenig Streuverlust.
  • Bewegungsdaten: anonymisierte Frequenzen, die zeigen, wie stark Lagen tatsächlich besucht werden.

Ergänzend liefern Branchen-, Firmen- und Immobiliendaten weitere Bausteine für spezielle Fragestellungen – etwa wenn Sie Geschäftskunden ansprechen oder Wohnlagen bewerten möchten. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt immer von der konkreten Aufgabe ab: Für eine grobe Marktübersicht genügen oft wenige Kennzahlen, für eine belastbare Standortentscheidung braucht es mehr Tiefe.

Geodaten: der räumliche Rahmen

Geodaten verorten alle Informationen auf der Karte und machen Gebiete überhaupt erst vergleichbar:

  • Gebietsgrenzen: von Bundesländern über Kreise und Gemeinden bis zu Postleitzahlgebieten – die Bezugsflächen jeder Analyse.
  • Points of Interest: Standorte von Wettbewerbern, Händlern, Schulen oder Ärzten als Orientierungs- und Analysepunkte.
  • Digitale Karten und Rasterdaten: Hintergrundkarten für die Darstellung sowie feinräumige Rasterzellen für Analysen unterhalb der Gemeindeebene.

Unternehmensinterne Daten

Der dritte Baustein kommt aus Ihrem Haus: Kundenadressen, Umsätze, Filial- und Außendienststandorte. Über die Adresse oder die Postleitzahl werden diese Daten geokodiert und mit Markt- und Geodaten verknüpft. So entsteht aus internen Zahlen ein räumliches Bild Ihres Geschäfts – und der direkte Vergleich zwischen Ihrem Ist-Umsatz und dem Potenzial vor Ort wird überhaupt erst möglich.

So kombinieren Unternehmen die Datenarten

  • Standortbewertung: Einwohner, Kaufkraft und Wettbewerber im Einzugsgebiet eines geplanten Standorts.
  • Vertriebssteuerung: Umsätze je Gebiet im Vergleich zum Marktpotenzial – wo bleibt Umsatz liegen?
  • Mediaplanung: Zielgruppendichte je Postleitzahlgebiet als Basis für die Verteilung von Werbemitteln.
  • Frequenzanalyse: Bewegungsdaten zeigen, ob eine Lage die erwartete Besucherzahl tatsächlich erreicht.

Verfügbarkeit & Gebietsebenen

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz sind alle genannten Datenarten flächendeckend und feinräumig verfügbar – je nach Datenart auf Ebene von Gemeinden, Postleitzahlgebieten, Rasterzellen oder einzelnen Adressen. Für Europa und viele Märkte weltweit vermitteln wir harmonisierte Daten, sodass auch länderübergreifende Analysen auf einer einheitlichen Basis stehen.

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Welche Datenarten Ihre Fragestellung wirklich braucht, klären wir gemeinsam – herstellerneutral und anbieterübergreifend. Beschreiben Sie uns Ihr Projekt über das Formular unten, und wir schlagen Ihnen unverbindlich die passende Datenkombination vor.

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