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Kaufkraft

Die Kaufkraft für Deutschland auf regionaler Ebene

Kaufkraftdaten sind soziodemographische Daten die das regionale Konsumpotenzial ausdrücken. Die Kaufkraft summiert das frei für den Konsum verfügbare Einkommen von Privathaushalten. Dabei werden neben Einkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit auch Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen, wie Arbeitslosengeld, Renten und Kindergeld berücksichtigt und hinzugerechnet. Die Grundlage für die Berechnung der Kaufkraftdaten bilden einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosen der Wirtschaftsinstitute. Neben den Kaufkraftdaten für Deutschland, sind für das europäische (und außereuropäische Ausland) internationale Kaufkraftdaten verfügbar, die zum Beispiel für die internationale Expansion, der Gebietsoptimierung und der Gebietsplanung genutzt werden können.

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Was bedeutet Kaufkraft?

  • regionales Konsumpotenzial der Endverbraucher
  • das für den Konsum verfügbare Einkommen in € pro Haushalt und Einwohner je PLZ oder Ort
  • die Kaufkraftdaten und Sortimentskaufkraft werden von Unternehmen u.A. für die Absatzplanung verwendet

Die Kaufkraft ist ein wichtiger Faktor für die Konsumgüterindustrie. Für das Konsumpotenzial eines privaten Haushalts ist nicht allein an der Einkommenssituation der Haushaltsmitglieder entscheidend. Sie unterliegt auch regionalen Differenzen. Diese Informationen sind wichtig, wenn Angebote an die tatsächlich vorhandene Kaufkraft einer Region angepasst werden sollen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Produzenten von Konsumgütern an den regionalen Bedürfnissen „vorbeiproduziert“. Die Kaufkraftdaten werden für fast jedes Land der Welt berechnet und ist regionalisiert erhältlich. Die Kaufkraftdaten werden in der Regel als Excel-Datei geliefert und können ohne Probleme für weitere Analysen genutzt werden. Anwendung finden die regionalen Kaufkraftinformationen häufig im Geomarketing oder für Business Intelligence Anwendungen. Die Kaufkraftdaten stehen auch als Rasterdaten zur Verfügung und können für Rasterzellen bezogen werden. Eine interessante Software für Geomarketing ist Map&Market planner.

Die Kaufkraftdaten – was ist enthalten?

Die Kaufkraftdaten sind ein anerkannter Maßstab zur Ermittlung des Konsumpotenzials in einer bestimmten Region. Genutzt werden die Kaufkraftdaten von den unterschiedlichsten Branchen. Dies sind nicht nur Branchen, die direkt an den Endverbraucher verkaufen. Auch Anschaffungen wie Reisen, Automobile, Dienstleistungen etc. sind direkt abhängig vom für den Konsum zur Verfügung stehenden Einkommen. Damit die recht vage Einteilung des verfügbaren Einkommens besser auf einzelne Bereich bezogen werden kann, gibt es die Möglichkeit Kaufkraftdaten für einzelne Sortimente oder das einzelhandelsrelevante Konsumpotenzial zu beziehen. Die Sortimentskaufkraft beinhaltet beispielsweise das Ausgabepotenzial für Schokolade, Pizza oder generell die Food-Kaufkraft mit dem Gesamtpotenzial aller Lebensmittel.

Das Datenpaket beinhaltet zusätzlich soziodemographische Daten, namentlich die Einwohner und Haushalte. Die Kaufkraftdaten können für Deutschland auch in Form von Rasterdaten geliefert werden. Die Daten können aber auch für individuelle Teilgebiete aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel für das Einzugsgebiet eines stationären Einzelhändlers.

Enthaltene Datenspalten:

  • Einwohner
  • Einwohner ‰
  • Haushalte
  • Haushalte ‰
  • Kaufkraft und in € und ‰
  • Kaufkraft pro Einwohner, pro Einwohner Index, pro Haushalt und pro Haushalt Index

Probedaten zur Kaufkraft?

Kein Problem! Wir schicken Ihnen gerne einen kostenlosen Auszug zu den Kaufkraftdaten.